Mixed kassiert 2. Saisonniederlage
Das Mixedteam musste gegen den STV Rupperswil trotz 2:0-Führung die zweite Saisonniederlage hinnehmen.
Dabei hatte zunächst nicht allzu viel darauf auf eine Niederlage MeMuris hingedeutet, denn in den ersten beiden Sätzen kontrollierte MeMuri das Spiel. Die Freiämter spielten mit Power, überlegt und effizient, sodass Rupperswil das Nachsehen blieb. Die beiden Aushilfen Sandra und Celin fügten sich perfekt in das Team ein und trugen ihren Teil zu einem souveränen Auftritt bei.
Völlig überraschend wollte dann im dritten Satz bei MeMuri nur wenig zusammenpassen. Es schlichen sich reihenweise Fehler ein, die man in den Sätzen zuvor nicht gesehen hatte. Rupperswil brauchte nichts anderes zu tun, als den Ball in das gegnerische Feld zu spielen, den Rest erledigte MeMuri meist gleich selber. Bei Satzmitte stabilisierte sich MeMuri dann wieder etwas, doch es reichte nicht mehr, um in jenem Spielabschnitt noch eine Chance auf den Satzgewinn zu haben. Spätestens zu diesem Zeitpunkt kippte das Momentum, das bis zu diesem Zeitpunkt noch auf Seiten der Gäste lag, klar zugunsten des Gastgebers.
Auch vierten und fünften Satz ging der Knoten bei MeMuri nicht mehr auf. Rupperswil hatte sich mittlerweile auf das Spiel von MeMuri eingestellt und stand defensiv sehr solid. MeMuri probierte es in dieser Phase des Spiels mit der Brechstange, anstatt mit platzierten Bällen dem Gegner das Leben schwer zu machen. Auch Annahme 4, so etwas wie das Sorgenkind des Mixedteams, war eine Achillesferse. MeMuri brauchte gefühlt unendlich lange, um sich aus dieser Annahme zu lösen. Zudem offenbarten sich das eine oder andere Mal Abstimmungschwierigkeiten, die die defensive Stabilität beeinträchtigten. Resultatmässig blieb man zwar einigermassen am Gegner dran, lief aber meistens einem Rückstand hinterher.
Was stark begonnen hatte, endete so schliesslich mit einer ernüchternden Niederlage - wohlgemerkt gegen den gleichen Gegner, gegen den man schon in der Vorrunde verloren hatte.