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Mixed siegt im AG-Cup

 

Das Mixedteam ballert sich den Frust aus dem Leib und siegt im Cup. Die erste Niederlage der Saison war sehr schmerzlich. Nicht die Tatsache, dass man verloren hat, sondern die Art und Weise. Die anschliessende Aussprache brachte neuen Mut und neue Zuversicht.

 

Im AG-Cup gegen SV Volley Lengnau wollten wir wieder positive Erfahrungen sammeln. Da uns zwei Damen fehlten und vom Damen 1 keine freigegeben wurde, haben uns Sandra Vollenweider und Caroline Heini vom Ü32 ausgeholfen. Dies auf Kosten eines wichtigen Systemtrainings. Besten Dank an Simi für die Flexibilität.

 

Aber zurück zum Spiel. Die lange Reise nach Lengnau hat sich gelohnt, denn der Gegner war ein sehr sympathisches und freundliches Team. Zurzeit spielen sie in der 3. Liga, aber vom Klassenunterschied war zu Beginn nichts zu spüren. Unbeschwert spielten sie auf und MeMuri musste sich zuerst mal mit den neuen Spielerinnen zurechtfinden. Die Abstimmung klappte noch nicht wunschgemäss und die Eigenfehlerquote war viel zu hoch. Kein Wunder, verloren wir den ersten Satz knapp mit 23:25.

 

Im zweiten Satz fuhren wir dann 2 Liganiveau auf. Die Abnahmen sowie solide Pässe führten zu einer wahren Machtdemonstration. Die Angreifer konnten schalten und walten, wie sie wollten, der Gegner sah kein Land. Gerade mal 15 Minuten benötigte MeMuri, um den zweiten Satz mit 25:9 für sich zu entscheiden.

 

Im dritten Satz spielte wir genau so weiter und es sah zuerst so aus, als kämen wir locker durch. Aber Lengnau ist eine Kämpfermannschaft und Ball für Ball mussten wir noch präziser und druckvoller spielen. Doch auch diese Aufgabe lösten wir souverän und mir viel Spielfreude. Den dritten Satz gewannen wir am Ende mit 25:20.

 

Im vierten Satz durfte dann Sandra wieder ran und ihre Passeurskills unter Beweis stellen. Und wie schon im ersten Satz meisterte sie diese Feuertaufe mit Bravour. Auch in der Abnahme leistete sie sich keinen Wackler und konnte gleich zweimal einen wuchtigen Angriff und Service auf Kopfhöhe perfekt abnehmen. Der Gegner warf nochmals alles in die Waagschale, doch war nun spürbar dass es bei ihnen der dritte Match in Folge war, wohingegen MeMuri frischer und abgeklärter wirkte. So kam es, wie es kommen musste und MeMuri versenkte den Matchball routiniert zum 25:18.

 

Das Spiel war für alle ein Befreiungsschlag und sämtliche Spielerinnen und Spieler waren mehr als happy. Dies ist MeMuri-Mixed und diese Freude werden wir nun in die nächsten Spiele mitnehmen.