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Mixed auch im neuen Look erfolgreich

 

Das Mixedteam von MeMuri hatte gleich zwei Spiele hintereinander. Das Cupspiel gegen Würenlos fand am 27.10.25 in Würenlos statt. Es war für MeMuri eine Premiere, denn zum ersten Mal waren wir nicht der Underdog, sondern als Zweitligisten der Favorit. Zu dieser Premiere erschienen wir im neuen Dress unseres neuen Sponsors Restaurant Huwyler. Im Cupspiel wurden wir unseren Favoritenrolle gerecht und gewannen verdient mit 3:0 (25:17, 25:18, 25:9) und qualifizierten uns für die nächste Runde. Das Cupspiel galt aber als Vorbereitung auf das zweite Meisterschaftsspiel, das tags darauf in Würenlingen stattfand.

 

Mit frischgewaschenen Shirts und leichter Müdigkeit traten wir beim Aufsteiger mit altbekannten Gesichtern an. Vor zwei Jahren trafen wir schon auf dieses Team, damals spielten sie jedoch noch mit fünf Frauen und einem Mann. Dieses Mal waren sie sehr gut besetzt und wir starteten auf Augenhöhe. Bei MeMuri waren erneut die Services ein starkes Mittel um zu punkten, denn im Angriff und auch in der Verteidigung war man noch nicht ganz auf Toplevel. Der erste Satz gewannen wir trotzdem recht deutlich mit 25:16.

 

Im zweiten Satz traten wir mit leicht veränderter Aufstellung an und spielten ähnlich wie im ersten Satz. Man vermochte auch im Angriff besser zu punkten, sofern Abnahme und Pass gut gelangen. Der Gegner zeigte nach wie vor Respekt von den hart geschlagenen Angriffen und war daher auch anfällig auf Finten. Der Service blieb aber unsere Lebensversicherung. Der zweite Satz gehörte mit 25:18 ebenfalls MeMuri.

 

Im dritten Satz begann dann die Fehlerserie von MeMuri. Ob es daran lag, dass die beiden ersten Sätze zu einfach gingen, oder der Cupmatch noch in den müden Knochen steckte? Man weiss es nicht. Fakt war, MeMuri spielte lasch und passiv. Zudem kamen ungewohnt viele Fehler im Angriff sowie inexistente Blocks. Der Gegner witterte seine Chance und nutzte diese gnadenlos. Verdient gewannen sie den dritten Satz mit 18:25.

 

Im vierten Satz leckte man noch die Wunden, als der Gegner gleich mit 1:5 davonzog. Aus einem sichergeglaubten Spiel wurde plötzlich ein verbissener Kampf. Dazu muss man sagen, dass der Gegner hervorragende Verteidigungsarbeit leistete und viele Bälle zurückbrachte, was in den Sätzen zuvor nicht der Fall gewesen war. Beim Stand von 12:14 besann sich der Angriff wieder darauf, dass auch Finten Punkte geben können. Gleich viermal spielte man die exakt gleiche Finte und war damit erfolgreich. Ein Ruck ging durch die Mannschaft und der Siegeswille sowohl auf dem Feld als auch auf der Ersatzbank war erneut entflammt. Auch wenn der Gegner gegen Satzende hin nochmals sehr nahe kam, liess MeMuri nichts mehr anbrennen und gewann mit 25:21 weitere drei Punkte für den Ligaerhalt.