Herren 1 auf Kurs
Der Start in die neue Saison ist geglückt. Auch wenn das Team aus Merenschwand-Muri im ersten Meisterschaftsspiel unglücklich mit 2:3 (24:26/25:11/25:19/8:15) gegen Volley Reusstal verlor, konnten sie trotzdem bereits den ersten Meisterschaftspunkt zum Ligaerhalt sichern.
Auch im Cup zeigte das Team sein Kämpferherz und schied gegen Olten (2. Liga) nur knapp mit 1:3 (16:25/17:25/25:23/28:30) aus. Mit gestärkter Moral ging es dann am Sonntag nach Frick. Bereits zu Beginn wurde unser Libero beim Einschlagen hart geprüft, aber Simi hatte zum Glück Kopfschmerztabletten dabei. Auf Simi ist halt immer Verlass! Unser neues Einspielspiel funktionierte einwandfrei und auch die Terrabandgäng und Bro-Genossenschaft waren startbereit.
Auf in den ersten Satz und gleich mal Angewöhnungsphase an lange Ballwechsel. Frick kratzte ein ums andere Mal die Bälle noch in letzter Not und spielten sie geschick zurück. So mussten wir viel Aufwand für jeden Punkt betreiben. Es war sehr ausgeglichen und erst nach einem Timeout von Simi konnten wir uns etwas absetzen. Dies auch dank starken Angriffen von Janis, der ohne gegnerischen Block viel Freiheit genoss. Mit 25:21 brachten wir den ersten Satz ins Trockene.
Im zweiten Satz ging es in unveränderter Aufstellung weiter und irgendwie riss beim Gegner der Faden. MeMuri spielte wie aus einem Guss und sowohl die starke Blockarbeit als auch die cleveren Angriffe trugen massgeblich zu einem Schaulaufen bei. Auch zeigte Sven seine Qualitäten als Begleitschutz für seinen Passeur, was für die Zuschauer sehr witzig aussah und trotzdem zum Punkt führte. So konnte Simi dann mit gutem Gewissen die Ersatzspieler einsetzen, die den Satz mit 25:10 ins Trockene brachten.
Im dritten Satz brachte Simi weiter neue Kräfte und MeMuri spielte genau so weiter wie zuvor. Herausragend war Emil, der den Gegner im Block verzweifeln liess. Doch was zuerst noch sehr einfach aussah, wurde dann gegen Mitte des Satzes immer schwieriger. Nach einem sehr langen und intensiven Ballwechsel wäre ein Sauerstoffzelt schon fast von Nöten gewesen. MeMuris Eigenfehlerquote nahm zu und Frick holte stetig auf. Plötzlich waren wir bei 20:20 (nach einer Vierpunkteführung) und Simi redete uns im Timeout nochmals ins Gewissen. Danach konnten wir auf 23:20 davonziehen, doch Frick erzielte in der Folge zwei weitere Punkte. Dies war dann ein Fall für Almin, der eingewechselt wurde und in schönster Dragi-Manier angriff und punktete. Danach durfte er sich wieder auswechseln und feiern lassen, während Frick den letzten Angriff klar ins Aus donnerte.
Alles in Allem waren wir klar das bessere Team und die drei Punkte mehr als verdient. Das anschliessende Essen im Rössli war mit einem Sieg in der Tasche natürlich doppelt so lecker.