> Zurück

Vorstandsweekend

Rohrer Martin 15.05.2019

Ende April führte der Vorstand des VBC Merenschwand-Muri zum zweiten Mal nach 2018 seinen Vorstandsevent durch. Nach dem Abstecher in die Ost-/Nordostschweiz mit Quadfahrt und Besuch der Rheinfälle letztes Jahr ging es diesmal ins Berner Oberland nach Interlaken. Mit an Bord waren der komplette, siebenköpfige Vorstand, darunter Präsidentin Simone Strasser Brun, die sich einmal mehr als Organisatorin verantwortlich zeigte.

Bootsfahrt und Gipfelaussicht

Los ging es bei nasskalter Witterung in Muri, von wo es mit dem Zug nach Olten ging. Kurz nach Aarau, als der Vorstand komplett war, enthüllte die Organisatorin auch schon das erste Tagesziel, nicht aber die weiteren Programmpunkte. So reiste die siebenköpfige Gruppe, sechs davon nicht eingeweiht in die weiteren Aktivitäten, frohen Mutes mit dem Zug Richtung Berner Oberland. Angekommen in Interlaken, liess man sich am Mittag erst einmal von den ausgezeichneten Kochkünsten in der Jugendherberge verwöhnen, um sich anschliessend zur Unterkunft in der Backpacker’s Villa Sonnenhof zu begeben.

  Nun liess Simone Strasser endgültig die Katze aus dem Sack und gab die Nachmittagsaktivität bekannt: eine Fahrt mit dem Jetboat auf dem Brienzersee. Eingehüllt in wasserdichter Ganzkörpermontur, ging es nach kurzer Einweisung los und man bretterte im Slalomstil mit bis zu 62 km/h über den See. Von Zeit zu Zeit machte der Fahrer ein Bremsmanöver inklusive abrupter 360º-Wende. Der eine oder andere weibliche Fahrgast war von diesen Action-Moves offenkundig derart gelangweilt, dass er sich währenddessen kurzerhand dem Fischefüttern widmete. Nichtsdestotrotz machte die Fahrt viel Spass und zeigte nebenbei die landschaftliche Schönheit rund um den Brienzersee mal aus einer anderen Perspektive. Auf dem malerischen Spaziergang entlang der Aare zurück in die Stadt sank der Adrenalinspiegel dann wieder auf Normalniveau.
   
Der sprichwörtliche Höhepunkt des ersten Tages war dann am Abend die Fahrt mit der Standseilbahn auf den Harder Kulm, wo zwar die Aussicht nicht ganz dem Bilderbuch entsprach, jedoch allemal einen Abstecher wert war. Der wolkenverhangene Himmel erzeugte eine ganz eigene Stimmung und tat der guten Laune keinen Abbruch. Nach dem Ausflug auf den Interlakner Hausberg inkl. Abendessen im Gifpelrestaurant stellte der Vorstand das Interlakner Nachtleben ausgiebig auf den Prüfstand und liess den Abend bis tief in die Nacht ausklingen.

 

Abstecher in den Süden

Während am Samstag das ursprüngliche Programm wie geplant durchgeführt werden konnte, sah es am Sonntag anders aus. Da sich keine wesentliche Wetterbesserung abzeichnete, musste ein Alternativprogramm her. Nach eingehender Beratung und Studium diverser Webcams war man sich dann schnell einig, in welche Richtung es gehen sollte: in den Süden nach Domodossola.

So machte man sich am zweiten Tag dann bald einmal auf, um dem Schlechtwetter und vor allem den tiefen Temperaturen zu entfliehen. Dieser Entschluss erwies sich als goldrichtig, denn in der piemontesischen Stadt schien durchwegs die Sonne vom Himmel. Bei angenehmen Temperaturen schlenderte man durch die Altstadt, genoss die Sonne und liess es sich bei Apero, Pizza und Gelati gutgehen. Am frühen Nachmittag trat man dann wohlgemut wieder die Heimreise ins Freiamt an und liess während der Zugfahrt das Erlebte noch einmal Revue passieren. Kurz vor 18:30 Uhr traf man dann müde aber glücklich wieder in Muri ein.