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Keine weiteren Punkte

Rohrer Martin 19.12.2018

Das Herrenteam kann den Erfolg gegen Volley Seetal nicht bestätigen. Gegen Safenwil-Kölliken 1 hält es gut mit und betreibt einen hohen Aufwand, der nicht mit Punkten belohnt wird. Zu mehr als einem Satzgewinn sollte es letzten Endes nicht reichen.

MeMuri startete denkbar schlecht in die Partie. In den ersten Minuten war es zwar das bessere Team, denn bis zum Stand von 8:4 sah es noch gut aus für den Gastgeber. MeMuri stand gut in der Defensive und konnte sein Spiel aufziehen, während Safenwil noch nicht so richtig auf Touren kam. Nach dem Startfurioso kam jedoch die grosse Wende: Die Freiämter bauten in der Annahme stark ab und hatten grosse Mühe mit den gegnerischen Services, was nicht zuletzt auf fehlende Kommunikation zurück zu führen war. Das Herrenteam geriet in der Folge immer mehr ins Hintertreffen und stand schon bald auf verlorenem Posten. Der erste Satz war so vorbei, ehe er begonnen hatte.

Nach einigen Auswechslungen konnte MeMuri im zweiten Satz wieder besser mithalten. Die Freiämter zeigten sich stark verbessert, waren jedoch in Sachen Effizienz und Durchschlagskraft deutlich unterlegen. Das Spielgeschehen war wieder etwas ausgeglichener, doch auch jener Spielabschnitt ging schliesslich an den Gegner.

In Satz drei setzte sich MeMuris Aufwärtstrend weiter fort, nun war es auch resultatmässig eine Partie auf Augenhöhe. Die Freiämter legten immer wieder vor und bestimmten die Gangart der Begegnung, konnten sich jedoch resultatmässig nicht oder nur jeweils kurz entscheidend absetzen. MeMuri hatte seine Vorteile in der Defensive und beim Block, während Safenwil im Offensivspiel effizienter war. Es entwickelte sich eine äusserst spannende und ausgeglichene Partie. Mindestens so wichtig wie der Punktestand war jedoch, dass MeMuri den Glauben an den Sieg weiterhin aufrechthielt, nicht zuletzt, da es merkte, dass in dieser Partie trotz 0:2-Satzrückstand noch etwas zu holen war. Auch eine äusserst seltsame Regelauslegung des Unparteiischen, der einen Ball abpfiff, den er an der Decke wähnte, obwohl ihm die Sicht durch einen Träger verdeckt war – wohlgemerkt bei Satzball von MeMuri – brachte MeMuri nicht aus dem Tritt. Die Freiämter liessen sich davon nicht beirren und suchten weiterhin die Entscheidung. Der hohe Aufwand, den MeMuri betrieb, wurde schliesslich verdientermassen mit dem Satzgewinn belohnt.

Auch im vierten Umgang blieb die Partie ausgeglichen und spannend. Der Spielverlauf und das Spielgeschehen waren in etwa gleich wie im Satz zuvor, diesmal allerdings mit dem besseren Ende für Safenwil. Den Ausschlag zugunsten der Gäste gaben mehrere unerzwungene Eigenfehler, z.B. ins Aus geschlagene Bälle oder Servicefehler, in der Schlussphase des Satzes.

 

Herren 1 - VC Safenwil-Kölliken 1         1:3      (12:25, 20:25, 28:26, 23:25)