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Herrenteam verpasst Chance

Rohrer Martin 27.11.2018

Die erste Herrenequipe kann gegen den Leader die Gunst der Stunde nicht ausnutzen. Gegen ein unerwartet schwaches TSV Frick 2 geht es trotz ansprechender Leistung leer aus. Einmal mehr ist MeMuri mehr als ebenbürtig, schwächelt jedoch in den entscheidenden Momenten.

MeMuri reiste am vergangenen Samstag mit leiser Hoffnung auf Punktezuwachs nach Frick, um sich mit dem bis anhin noch verlustpunktlosen Leader zu messen. MeMuri begann die Partie mit viel Schwung und musste zum eigenen Erstaunen bald einmal feststellen, dass an jenem Tag einiges möglich gewesen wäre. Nicht etwa der favorisierte Gastgeber diktierte das Spielgeschehen, sondern die Gäste aus dem Freiamt. Dank solider Defensive und kontrollierter Offensive lagen diese denn auch bald schon mit einigen Punkte vorne. In der Folge verpasste es MeMuri allerdings, den Vorsprung auf ein beruhigendes Mass auszubauen. Mit zunehmender Satzdauer baute MeMuri etwas ab, während das Heimteam stärker wurde. Kurz vor Satzende erwischten die Gäste dann eine regelrechte Schwächephase mit vielen Eigenfehlern und teilweise unerklärlichen Aussetzern. Hinzu kam, dass sie, als es langsam um die Wurst ging, von ihrer bewährten Spielweise abwichen und Spielzüge versuchten, die sie während des ganzen Satzes noch nicht gezeigt hatten. Frick kam so immer näher und machte in dieser Phase genau das Richtige, nämlich keine Fehler. Dies reichte am Ende zum – wenn auch etwas glücklichen – Satzgewinn.

Die Sätze zwei und drei waren mehr oder weniger ein Spiegelbild des Startsatzes: MeMuri war spielerisch zwar besser, versagte jedoch in den entscheidenden Augenblicken, als es darum ging, den Satz ins Trockene zu bringen. Frick gewann die Partie schliesslich mit 3:0 und sicherte sich damit den sechsten Sieg in Serie.

Für MeMuri blieb die Erkenntnis, eine gute Siegeschance verpasst zu haben und dass in dieser Begegnung weit mehr möglich gewesen wäre. Wie schon so oft in dieser Saison machte MeMuri vieles richtig, in den spielentscheidenden Momenten zeigten sie jedoch Nerven und wichen vom Bewährten ab. Sie trieben einen hohen Aufwand und gaben sich nie auf, wurden allerdings schlecht dafür belohnt.

 

TSV Frick 2 - Herren 1      3:0      (25:23, 25:21, 25:21)