Zwei weitere Meisterschaftspunkte aus 10 Sätzen
VBC Volebo Freiamt 2 - Herren 1 (14.11.25)
An 14. November war das Herren 1 bei Volebo zu Gast. Das junge Team von Volebo war voller Energie und schlug im ersten Satz ein hohes Tempo an. MeMuri brauchte etwas Zeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen, und verlor den ersten Satz deutlich mit 17:25.
Im zweiten Satz waren sie dann ready und lasen den Gegner besser, so dass die Blockverschiebungen rechtzeitig und erfolgreich waren. 25:21 konnte man den Satz für sich entscheiden.
Im dritten Satz schenkten sich die beiden Mannschaften nichts und trotz einer kurzen Abnahmeschwäche blieb MeMuri hartnäckig. Das Satzergebnis zeigt, wie hart umkämpft der Satz war, welchen MeMuri mit 28:26 für sich entscheiden konnte.
Im vierten Satz riss dann der Faden und MeMuri vermochte nicht mehr an die vorherige Leistung anzuknüpfen, sodass Volebo mit 19:25 einen Entscheidungssatz erzwimgen konnte.
Trotz heroischem Kampf vermochte MeMuri die Kräfte nicht noch mal zu mobilisieren und unterlag unglücklich mit 12:15. Trotzdem konnte man stolz auf die gezeigte Leistung sein, denn man konnte dem Gegner alles abverlangen.
VBC Oftringen - Herren 1 (27.11.25)
Am 27.11.25 durften wir zum Tabellenzweiten nach Oftringen reisen. Hier trafen wir wiederum auf ein sehr junges Team, das auf den ersten Blick etwas von einem Sack voll Flöhen hatte, die kaum wussten, was sie mit ihrer überschüssigen Energie anfangen sollten. Dies zeigte sich auch im ersten Satz. Während MeMuri abgeklärt und ruhig ihr Spiel durchzog, war beim Gegner die Eigenfehlerquote unglaublich hoch. Die Ersatzbank von Oftrigen war indes damit beschäftigt, mit dem Ballwagen zu spielen, statt ihre Mannschaft anzufeuern. So konnte MeMuri mit 25:12 den ersten Satz für sich entscheiden.
Der zweite Satz war eine Kopie des ersten. Geprägt von Bällen, die ins Aus flogen, und Servicefehlern, schlug sich der Gegner meist selbst. MeMuri war auch hier dominant und vorallem präziser. Auch den zweiten Satz gewannen wir gemütlich mit 25:15.
Wir wussten, dass es so nicht weitergehen würde, denn Oftrigen konnte mehr und Celin meinte noch vor dem Spiel, dass er mit seinem Damen auch 2:0 führte und dann noch verlor. Dies wollten wir natürlich um jeden Preis verhindern. Der Start missglückte jedoch komplett. Schnell lag man 1:7 zurück und auch nach dem Timeout spielten wir nicht besser. Die Abnahmen kamen nicht mehr zum Pass und falls doch, konnten wir am Netz nicht erfolgreich abschliessen. Dies war auch der Leistung des Gegners geschuldet, der die Bälle mit viel Energie noch erlief. Beim Stand von 9:20 standen wir etwas ratlos beim Timeout in der Runde. Der Gegner hatte einen Gang höher geschaltet und wir zogen nicht nach. Trotzdem wollten wir nicht aufgeben und setzten zu einer Aufholjagd an, die auch fast zum gewünschten Erfolg führte. Trotzdem kam sie zu spät und wir verloren den Satz mit 22:25.
Im vierten Satz passte dann gar nichts mehr zusammen. Einziges Highlight war die theatralische Einlage des Gegners, der bei einem Angriff bei uns landete und mit dem Knie unseres Blocks zusammenprallte. Sein Schmerzensschrei und das Wegrollen war im bester Neymar-Manie. Die Schiedsrichterin fiel auf diese Show rein und der Gegner bekam den Punkt, obwohl er zu uns rüber sprang, das Netz berührte und unseren Spieler gefährdete. Doch MeMuri war auch so genug mit sich selbst beschäftig. Auch wenn die eine oder andere Schiedsrichterentscheidung zu Fragezeichen führte, änderte das nichts an der Tatsache, dass MeMuri seinen Schwung und Biss verloren hatte. Der Gegner war in dieser Spielphase einfach eine Klasse besser und gewann den Satz klar mit 13:25.
Erneut mussten wir in den Entscheidungssatz. Dieses Mal wollten wir es besser machen als noch gegen Volebo. Den Start verschliefen wir allerdings komplett und Oftringen zog schnell mit sechs Punkten davon. Beim Seitenwechsel stand es 2:8 und es wurde nicht besser. Beim Stand von 4:13 kam Emil an den Service. Was dann folgte, war die beste Aufholjagd des ganzen Spiels. Während Emil seine Services abfeuerte, konnten Sven und Janis den Gegner am Netz komplett wegblocken. Und plötzlich war beim Gegner die Selbstsicherheit weg. MeMuri schaffte es, auf 13:13 auszugleichen und sogar auf 14:13 zu stellen. Leider landete dann ein Angriff knapp im Aus. Im Schlussspurt um die letzten zwei Punkte hatten wir leider das Nachsehen und verloren unglücklich mit 14:16.
Trotz allem können wir mit allen Mannschaften gut mithalten und wenn unsere Konzentration hoch und die Eigenfehler tief sind, wird die Waage auf unsere Seite kippen.